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Hautkrebs – Was kann ich tun?

By: | Tags: | Comments: 0 | Juli 27th, 2016

Er verursacht keine bis wenig Beschwerden und wird daher oft erst spät erkannt. Dabei gehört er mittlerweile zu den häufigsten Tumorarten. Hautkrebs ist eine Wucherung der Haut. Durch UV-Licht wird die DNA so sehr verändert, dass die Zellen anstatt abzusterben beginnen zu wuchern und das Potenzial des bösartigen Hautkrebs steigt.

Vorsorge und der richtige Schutz sind hier entscheidend. Wir verraten Ihnen wie sie ihn erkennen und wie sie sich schützen können.

 

SCHWARZER UND HELLER HAUTKREBS

Der schwarze Hautkrebs, auch Melanom genannt, entsteht durch Entartung der Melanozyten, die Pigmentzelle der Haut.

Beim hellen Hautkrebs wird zwischen Basalzellenkarzinom oder Basaliom und Stachelzellkarzinom oder Spinaliom unterschieden.

 

WER IST GEFÄHRDET?

Gefährdet sind in erster Sicht alle Menschen, die sich in die Sonne begeben. Jedoch können ein paar Risikogruppen definiert werden.

Menschen, die auf UV-Licht empfindlich reagieren und zu Sonnenbrand neigen, sollten die Sonne generell meiden
Menschen mit vielen Leberflecken sollten diese regelmäßig kontrollieren lassen. Ein typischer Mitteleuropäer besitzt etwa 20 Leberflecke.
Personen, mit einem geschwächten Immunsystem durch z.B. einer Transplantation oder HIV-Infizierte sind besonders gefährdet

 

BETROFFENE STELLEN

Männer neigen zu Melanomen am Rücken, wobei bei Frauen eher die Beine betroffen sind. Der helle Hautkrebs tritt vermehrt an den Stellen auf, die dem Sonnenlicht ausgesetzt sind. Betroffene Stellen sind häufig Nase, Stirn und Ohren. Bei Männern mit wenig bis keinem Haar ist auch die Kopfhaut betroffen.

 

WIE ERKENNE ICH HAUTKREBS?

Ein Großteil des schwarzen Hautkrebs entwickelt sich auf „leerer“ Haut, aber auch bestehende Muttermale können betroffen sein. Sollten Sie eine plötzliche Veränderung ihrer Haut oder ein besonders auffällige Stelle entdecken, sollten sie dringend einen Hautarzt in Berlin  aufsuchen.

Folgende ABCDE-Regel kann bei der Erkennung hilfreich sein.

A-symmetrie: Der Fleck hat eine unrunde, asymetrische Form

B-egrenzung: Der Rand ist „unscharf“

C-olour: Der Fleck hat eine ungewöhnliche bzw. unregelmäßige Farbe

D-urchmesser: Der Fleck weist eine besondere Größe auf

E-rhabenheit /Evolution: Die betroffene Stelle ist „tastbar“

Sollten sie mehrere dieser Punkte bejahen können, ist ein Besuch bei der Hautkrebs Vorsorge empfehlenswert.

 

KANN ICH MICH VOR HAUTKREBS SCHÜTZEN?

Sie sollten sich bewusst sein, Sonne in Maßen zu genießen und dies stets mit einem passenden Hautschutz. Hellere Hauttypen bzw. Menschen, die zu Sonnenbrand neigen, sollten somit vorsichtiger mit UV-Licht umgehen, als dunklere Typen. Achten sie beim Kauf von Hautcremes auf einen beigemischten UV-Schutz. Auch die passende Kleidung kann sie schützen, dabei Kopfbedeckung nicht vergessen!

Sonnencremes sollten einen UVA- sowie UVB-Schutz enthalten und auf ihren individuellen Hauttyp abgestimmt sein. Lassen sie die Creme nach dem Auftragen in Ruhe einziehen bevor sie sich wieder anziehen. Sonnencreme schützt immer nur für eine bestimmte Zeit und ist keine Garantie gegen schädliche Sonneneinwirkung.

Beobachten sie ihren Körper und nutzen sie die Hautkrebs-Vorsorge bei Ihrem Hautarzt für Berlin, damit Hautkrebs keine Chance hat!