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Hautkrebsvorsorge: Was man wissen sollte

Hautkrebsvorsorge: Was man wissen sollte

By: | Tags: , | Comments: 0 | März 4th, 2016

Hautkrebs kann tödlich sein. Doch ein wachsames Auge hilft: Denn je früher Hautkrebs erkannt wird, desto größer sind die Chancen auf eine erfolgreiche Heilung. In unserem Artikel zeigen wir Ihnen, wie Sie Hautkrebs erkennen können und was Sie bei einer Vorsorgeuntersuchung beim Hautarzt erwartet.

Hautkrebsvorsorge selbst gemacht

Auch Laien können Vorstufen von Hautkrebs erkennen: Wer Veränderungen auf seiner Haut aufmerksam beobachtet, entdeckt gefährliche Melanome unter Umständen auf eigene Faust. Insbesondere bei Tageslicht stehen die Chancen gut. Eine genaue Blickdiagnose richtet ihren Fokus dabei auf die Merkmale der ABCDE-Regel. Weist ein Fleck auf der Haut eins der folgenden Merkmale auf, sollte er einem Dermatologen gezeigt werden:

  • Der Fleck ist asymmetrisch, d.h. seine Form ist unregelmäßig.
  • Der Fleck hat eine auffällige Begrenzung, d.h. seine Konturen sind nicht scharf, sondern verwaschen.
  • Die Farbe (colour) ist nicht einheitlich, d.h. es treten unterschiedliche Helligkeitsstufen auf.
  • Der Durchmesser des Flecks ist mit 5 Millimetern überdurchschnittlich groß.
  • Der Fleck unterliegt innerhalb kurzer Zeit starken Veränderungen (Evolution).
Hautkrebs-Screening beim Hautarzt

Jeder Erwachsene sollte seine Haut einmal im Jahr dermatologisch untersuchen lassen. Hautärzte untersuchen beim Hautkrebs-Screening systematisch die Hautoberfläche. Darüber hinaus können häufig die so genannte Auflichtmikrosokopie und die sog. computergestützte Videographie zum Einsatz kommen: Bestimmte Stellen des Körpers können mit den Geräten näher untersucht, fotografisch dokumentiert und ausgewertet werden. So lassen sich eventuelle Änderungen auch im Verlauf mehrerer Jahre verlässlicher erkennen und klassifizieren. Diese technischen Zusatzuntersuchungen sind für gesetzlich Versicherte „Igelleistungen“.

Die Kosten für die Vorsorgeuntersuchung beim Hautarzt übernehmen bei Patienten ab 35 Jahren alle gesetzlichen Krankenkassen: alle zwei Jahre; einige gesetzliche Krankenversicherungen bieten das Hautkrebs-Screening ab 18 bzw. 20 Jahren an. Wir beraten Sie gerne, welche Leistungen ihre Krankenversicherung übernimmt. So wird das Hautkrebs-Risiko deutlich gesenkt. Kommt es tatsächlich zur Hautkrebsdiagnose, sind Patientinnen und Patienten in ihrer Hautarztpraxis außerdem direkt in den besten Händen: Nächste Schritte können direkt abgesprochen, eventuelle Operationen kurzfristig eingeleitet werden.

Sie suchen einen Hautarzt in Berlin für die Hautkrebsvorsorge? Unser Praxis-Team freut sich auf Ihre Anfrage.