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Nicht nur die Corona-Impfung sondern auch die Grippeschutzimpfung ist für das Jahr 2022/23 sinnvoll, da die durch das Influenzavirus verursachte echte Grippe (Influenza) eine ernste Erkrankung ist. Häufige Krankheitssymptome der Grippe sind plötzlich einsetzendes hohes Fieber, ein trockener Reizhusten sowie Kopf-, Hals- und Muskelschmerzen. Die Symptome können jedoch sehr unterschiedlich und der Krankheitsverlauf kann lebensbedrohlich sein. Vor allem ältere Menschen und Personen mit bestimmten chronischen Erkrankungen wie beispielsweise Herzkrankheiten, chronische Lungenkrankheiten, schwere Fettleibigkeit (Adipositas), aber auch Schwangere haben ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf.

Meist beginnt die Grippewelle in Deutschland nach der Jahreswende. Für bestimmte Bevölkerungsgruppen lohnt es sich daher, jetzt über einen Impfschutz nachzudenken. Wir klären auf: Wie? Wann? Warum? Welche Symptome?

Wann und warum sollte man eine Grippeschutzimpfung vornehmen lassen?

Nach der Impfung dauert es zwischen zehn und 14 Tagen bis zur vollständigen Herstellung des Impfschutzes. Um rechtzeitig zum Jahresanfang geschützt zu sein, ist es daher empfehlenswert, sich zwischen Oktober und Mitte Dezember impfen zu lassen. Aber auch zu Beginn oder während der Grippewelle ist eine Impfung noch sinnvoll.

Gerade Risikogruppen sollten ihren Impfschutz prüfen und diesen ggf. erneuern lassen, um schwere Krankheitsverläufe und Symptome zu verhindern.

Welche Grippe-Impfstoffe gibt es?

Alle in Deutschland verwendeten Influenza-Impfstoffe enthalten die von der WHO bestimmten Antigene. Meist handelt es sich dabei um sogenannte „Totimpfstoffe“, die inaktivierte Viren beziehungsweise Bestandteile der Viren enthalten.

Welche Nebenwirkungen bei Grippeschutzimpfung?

Die meisten Menschen vertragen den saisonalen Influenza-Impfstoff gut. Gegebenenfalls auftretende leichte Nebenwirkungen treten in Folge der natürlichen Auseinandersetzung des Körpers mit dem Impfstoff auf. Wie bei anderen Impfungen kann es zu einer temporären Impfreaktion an der Impfstelle, beispielsweise leichten Schmerzen, Rötungen und Schwellungen, kommen.

Nebenwirkungen treten unabhängig von der Art des Impfstoffs auf und können Erkältungssymptome wie Fieber, Frieren oder Schwitzen, Kopf-, Muskel- oder Gliederschmerzen sowie Müdigkeit umfassen. Diese Beschwerden klingen aber meist nach ein bis zwei Tagen wieder ab.

Wann ist die Grippeschutzimpfung nicht empfohlen?

Kinder und Erwachsene unter 60 Jahren, die an der Grippe erkranken, haben in der Regel einen milden Krankheitsverlauf. Deshalb gibt es keine allgemeine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) für die Grippeimpfung. Sie rät aber auch nicht davon ab.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Grippeschutzimpfung u.a. für folgende Gruppen:

• Personen im Alter ab 60 Jahren
• Schwangeren ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel
• Personen mit chronischen Erkrankungen der Atmungsorgane, chronischen Herz-Kreislauf-, Leber- und Nierenerkrankungen, Diabetes mellitus und anderen Stoffwechselerkrankungen, chronisch neurologischen Erkrankungen wie z. B. multipler Sklerose
• Personen mit angeborener oder erworbener Immunschwäche (Immundefizienz) oder HIV-Infektion
• Bewohnerinnen und Bewohnern von Alters- oder Pflegeheimen
• Personen mit erhöhtem beruflich bedingtem Risiko, wie beispielsweise medizinischem Personal

Wie lange wirkt die Grippeschutzimpfung?

Nach der Impfung ist der vollständige Impfschutz nach zehn bis 14 Tagen aufgebaut. Sie sollten die Impfung gegen Grippe jedes Jahr wiederholen – vorzugsweise zwischen Oktober und Mitte Dezember.

Tatsache ist auch: Die Wirksamkeit der Grippeschutzimpfung ist von Saison zu Saison unterschiedlich und hängt beispielsweise von den jeweiligen Virustypen und -subtypen ab. Die Impfeffektivität wiederum hängt vom Alter der geimpften Person, früheren Grippe-Infektionen und -Impfungen sowie von der Art des Impfstoffes ab.

Was sollte man nach einer Grippeimpfung nicht tun?

Nach der Grippeimpfung ist Ihr Körper mit der Verarbeitung der Impfung beschäftigt und nur eingeschränkt leistungsfähig. Sport sollte man in den ersten Tagen nach der Behandlung also nicht treiben.

Welche Krankenkasse zahlt die Grippeschutzimpfung?

Seit 2007 gehört die Grippeschutzimpfung zu den Pflichtleistungen der gesetzlichen Krankenversicherungen. Seit Oktober 2022 bieten außerdem Apotheken die Schutzimpfung als sogenannte Regelleistung an. Die Impfung wird also über die Gesundheitskarte abgerechnet.

Wichtig zu wissen ist, dass eine gleichzeitige Verabreichung von Grippe- und COVID-19-Impfung in unterschiedliche Extremitäten möglich ist. Diese Informationen basieren auf Angaben des Paul-Ehrlich-Instituts.

Sie können sich gerne bei uns impfen lassen. Wir beraten Sie dazu gerne und kümmern uns um Ihre Grippeschutzimpfung, rufen Sie uns einfach an!

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